Die Dominsel

Ansicht der Dominsel

Auf der Dominsel. Hier ist man von lauter Kirchen umgeben,ein schöner Anblick neben den vielen anderen großartigen Gebäuden.

Dann geht es zurück zum Bus. Die Tour führt weiter zur Dominsel. Die vielen sakralen Bauten und die prächtigen Häuser dazwischen beeindrucken uns alle. Wir passieren die Statue des heiligen Nepomuk, dann stehen wir vor der großen Kirche, dem Dom. Die Temperatur verweilt immer noch bei 4 Grad Celsius. Es nieselt leicht und frischer Wind kommt auf. Alle Mitglieder unserer Reisegruppe frösteln. Dann geht es in den Dom, alle hoffen auf ein bisschen Wärme. Die Schönheit im Inneren des Domes weckt unsere Bewunderung und Ehrfurcht. Als Kind war ich im Dom, so schön habe ich dieses eindrucksvolle Bauwerk allerdings nicht in der Erinnerung. Der jahrzehntelange und durchaus positive Einfluss der polnischen Katholiken ist nicht zu übersehen. Nicht nur bei mir kullern wieder ein paar Tränen. Viele von uns haben auf dieser Reise in die Vergangenheit 'sehr nahe am Wasser gebaut'. Wir erheben uns wieder von den kalten Holzbänken, von wo wir aufmerksam unserer sachkundigen Führerin gelauscht haben. Zu den kalten Füßen gesellt sich jetzt auch noch ein kaltes Gesäß.

Die Kälte schreckt uns allerdings nicht ab, auch die drei prächtigen Kapellen hinter dem Hauptaltar zu besichtigen. In der Elisabethkapelle stehe ich vor der Statue der heiligen Elisabeth, im vergangenen Jahr erfuhr ich in der Wartburg viel über ihr Leben. Wir betreten die Marienkapelle und lassen uns auch den Anblick der Kurfürstenkapelle nicht entgehen. Dann verlassen wir den Dom. Draußen macht uns die Stadtführerin zum wiederholten Male auf ein Gebäude aufmerksam, welches der letzten Kommandantur im Dritten Reich als Standort diente. Der Hinweis kam für meinen Geschmack ein bisschen zu oft. Ich glaube, hier werden die Interessen der deutschen Besucher falsch eingeschätzt.

Blick auf Kapelle der heiligen Elisabeth

Die Kapelle der heiligen Elisabeth in der HAuptkirche, dem Dom.